• Achtsamkeitist nirgendwo leichter als in der Natur
  • draussen unterrichtenso funktioniert Schule in der Natur
  • Lernen bei SILVIVAgelungene Weiterbildungen in und mit der Natur
  • Naturerlebnisse gestaltenmit unseren Hilfsmitteln wirken sie nachhaltig

Portrait Erlebnisschule Luzern

Schüler bei der Arbeit im Wald

Erfolgreiche Zusammenarbeit von Förstern und Naturpädagoginnen und -pädagogen.

 

Seit bald 25 Jahren ist die Erlebnisschule im Raum Luzern die Anlaufstelle für Wald- und Naturpädagogik. Der private Verein bietet Schulen oder anderen Gruppen die Möglichkeit, unter fachkundiger Leitung die Natur zu erleben.

 

Im Team der Erlebnisschule arbeiten Förster, Naturpädagoginnen und -pädagogen Hand in Hand.

Für die Erlebnisschule ist der Wald ein wichtiger Lernort. Von den Kleinsten im Kindergarten bis zur Oberstufe bestehen Angebote. Für alle Stufen steht das Erleben im Vordergrund. Unter dem Titel «Zwergenwald» tauchen die Kleinsten in die Zauberwelt des Waldes ein, staunen über krabbelnde Insekten oder die Formenvielfalt der Blätter. Bei den älteren Kindern kommt zum Staunen und Erleben auch das Erwerben von Wissen hinzu. Für die Oberstufenschüler*innen darf es dann anspruchsvoller werden: Unter dem Titel «Do it yourself – vom Wald in die Stube» wird ein Baum gefällt, zersägt und das Holz für ein eigenes Projekt verwendet. Während für die Primarklassen Naturpädagoginnen und Förster gemeinsam zum Einsatz kommen, sind im Modul «Mit dem Förster unterwegs» oder im genannten Projekt für die Oberstufe ausschliesslich Förster im Einsatz.

Gemeinsam lernen

Das Team der Erlebnisschule trifft sich jährlich einmal zu einer gemeinsamen Weiterbildung. Der Austausch der unterschiedlichsten Fachleute ist wichtig und bereichernd. Einmal stehen pädagogische oder didaktische Themen im Vordergrund, ein andermal biologische oder forstliche. Somit können die Kompetenzen im Team laufend erweitert und neue Angebote konzipiert werden. Das neuste Angebot widmet sich dem Thema Biodiversität. Das abstrakte Thema wird an einem Tag mit praktischen Beispielen und vielen Aktivitäten begreifbar gemacht. Vom Wald über Gewässer, Wiesen oder den Siedlungsraum eigenen sich dazu viele Lebensräume.
Die Erlebnistage finden immer in der Umgebung der angemeldeten Gruppe statt. Damit soll den Kindern und Jugendlichen ihre alltägliche Umgebung nähergebracht werden.

Finanzielle Gratwanderung

Der private Verein ist auf Partner angewiesen, um den Klassen die Erlebnistage zu einem erschwinglichen Preis anbieten zu können. Wichtige Partner sind die kantonalen Dienststellen Landwirtschaft und Wald, Umwelt und Energie und Volksschulbildung sowie die Volksschule der Stadt Luzern. Mit den vorhandenen Mitteln kann die Erlebnisschule jährlich rund 100 Anlässe durchführen.

Die Erlebnisschule Luzern ist für SILVIVA ein gutes Beispiel wie die Zusammenarbeit der öffentlichen Hand (Kanton und Gemeinden) mit privaten Organisationen (Verein Erlebnisschule) zu einer Win-win-Situation führt. So können mehr Schülerinnen und Schüler im Kanton Luzern von der Waldpädagogik profitieren.


Kennen Sie ähnliche gute Beispiele in Ihrer Region, die wir hier porträtiert sollen? Geben sie uns Bescheid: christian.stocker@silviva.ch

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