Naturbezogene Umweltbildung (NUB)
Umweltbildung als Oberbegriff beinhaltet die naturbezogene und die sachbezogene Umweltbildung. Bei der sachbezogenen Umweltbildung werden Umweltthemen behandelt, bei denen eine vom Menschen gemachte „Sache“ im Zentrum steht. Beispiele für sachbezogene Umweltbildung sind Abfall, Energie, Verkehr/ Mobilität.
Die naturbezogene Umweltbildung vermittelt Natur- und Umweltthemen erlebnis- und handlungsorientiert am Beispiel Natur. Die naturbezogene Umweltbildung will durch das aktive Erleben und Verstehen in und mit der Natur eine vertiefte Beziehung zur Umwelt schaffen und damit Prozesse für umweltverantwortliches Handeln initiieren und unterstützen. Dabei ist die Natur (der Wald, die Wiese, der Bach) nicht nur als Kulisse da, in der vermittelt wird. Die Natur steht bei der NUB im Zentrum, ein Lernen mit der Natur ist Mittel zum Zweck.
Um den Prozess des eigenen Tuns in der Natur auszulösen, hat SILVIVA die Methoden der NUB entwickelt. Sie zeigen auf, wie die Teilnehmenden über verschiedene Zugänge an die Natur herangeführt werden können.
SILVIVA arbeitet nach dem Konzept der naturbezogenen Umweltbildung. Lernen mit der Natur bedeutet dabei, dass durch das eigene Tun der Teilnehmenden, mittels Methoden von SILVIVA eine vertiefte und persönliche Beziehung und ein Verständnis für die Umwelt geschaffen wird. Durch die Selbstreflexion kann ausserdem eine Bewusstseinsförderung über die eigenen Werte und Haltungen erfolgen. Die Reflexion (rezeptive Phase) und das aktive Tun bauen aufeinander auf und bezwecken die Erreichung des Ziels, d.h. die Förderung von verantwortungsvollem Handeln.



